Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hillentrup

Gänsehaut und riesiger Applaus

Engagiert und musikalisch ausdrucksstark: die Hillentruper »Zwischentöne«

»Open your eyes – öffne deine Augen« lautete diesmal das Motto des Jahreskonzerts des Gospelchores „Zwischentöne“. Die 14 Sängerinnen unter der Leitung von Uwe Rottkamp schafften es wieder einmal, Stimmung in die wunderschön dekorierte Hillentruper Kirche zu bringen. Mit dem Lied „Sing a new song for the Lord“ zogen die Zwischentöne ein und boten den Zuhörern ein buntes Programm bestehend aus klassischen Gospels, Popsongs und Negro Spirituals. Rhythmische Lieder wie „Come let us sing“ oder Swing low sweet Chariot“ luden zum klatschen und bewegen ein, stimmungsvolle Songs wie „Holy“ oder „I may not be all that you are“ oder der „Earth Song“ von Michael Jackson, begleitet durch den Sologesang von Susanne Petig brachten eine absolute Gänsehautstimmung unter das Publikum.

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Zum Schluss des Repertoires von fünfzehn Liedern sang der Chor mit „Oh Lord you are my god and king“ ein eigenes Glaubensbekenntnis und schloss mit einem wunderschön gesungenen Segen (»Blessing«). Auf vielfachen Wunsch des begeisterten Publikums gab es noch zwei Zugaben- unter anderem das zuvor schon perfekt gesungene „Scarborough fair“ von Simon & Garfunkel, was schon beim ersten anhören unter die Haut ging. Damit ging ein stimmungsvoller Abend zu Ende.

Der Chor dankte allen Mitwirkenden, besonders Tobias Jäger am Schlagzeug, Frank Günter am Bass und Johannes Neugebauer am Keyboard. Dagmar Schneider überreichte allen Sängerinnen und Solisten eine Rose, ein kleines symbolisches Dankeschön für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre.

Der Gospelchor „Zwischentöne“ ist ein fester Bestandteil und ein großer Reichtum unserer Kirchengemeinde. Es ist für eine kleinere Kirchengemeinde nicht selbstverständlich, neben einem Kirchenchor noch einen weiteren Chor zu haben. So ist unser musikalisches Angebot breit gefächert und hierfür gebührt den Zwischentönen unser Dank und unsere Anerkennung.  Alexandra Domak

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Neue Mitglieder im Kirchenvorstand

Johannes Neugebauer (links) und Siegfried Schirrmacher

Der Kirchenvorstand in Hillentrup hat zwei neue Mitglieder: Johannes Neugebauer und Siegfried Schirrmacher wurden jetzt in die Gemeindeleitung berufen. Siegfried Schirrmacher ist 64 Jahre alt und lebt mit seiner Familie seit 1982 in Hillentrup.

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Bis zum Eintritt in den Ruhestand zum 1. Januar 2013 hat er als Sozialversicherungsfachanstellter für eine Krankenkasse gearbeitet. „Ich freue mich darauf, einen Teil meiner freien Zeit in die Kirchengemeinde einzubringen zu können“, so Schirrmacher zu seiner neuen Aufgabe.

Johannes Neugebauer ist 1951 geboren und hat in Detmold und Köln Musik und Sport studiert. „Im Rahmen der evangelischen Kirche kam ich zum lebendigen Glauben an Jesus, wie er in der Bibel bezeugt wird, und ließ mich in einer freien Gemeinde taufen“, beschreibt er seinen christlichen Werdegang. „Auf dem Weg durch einige lebendige Gemeinden lernte ich meine Frau kennen, bekam mit ihr vier jetzt erwachsene Kinder und bin nun leider geschieden.“

Als Lehrer in Ruhe gibt Neugebauer nachmittags Nachhilfe- und Instrumentalunterricht.Auf die Frage: Willst du beim Kinderchor helfen und den Kindern Jesus näher bringen? begann er seine Mitarbeit in dieser Gemeinde – meist musikalischer Art. Inzwischen ist er in vielen Bereichen musikalisch aktiv: „Mein Wunsch ist, dass viele diesen Jesus von Herzen kennenlernen.“

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Wer, wann was und warum…?

In den zurückliegenden Wochen ist es oft zu Fragen zur Offenen Jugendarbeit gekommen. Deshalb noch einmal zur Klarstellung das Konzept des StayIn: An den Veranstaltungen können grundsätzlich alle Kinder und Jugendliche teilnehmen, die dazu Lust haben. Gelegentlich gibt es eine Altersbegrenzung.

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Ganz wichtig ist dem Team um Tina Beyer die Vielfältigkeit! Wer nicht getauft, konfirmiert oder irgendwie konfessionell gebunden ist, ist genauso willkommen wie alle Getauften und Konfirmierten.

Auch Angehörige nichtchristlicher Glaubensrichtungen zählen zur Zielgruppe des StayIn. Nur weil der Jugendraum in einer evangelisch-reformierten Kirche ist, heißt das noch lange nicht, dass man Christ sein muss, um diesen zu betreten.

Grundsätzlich ist das Programm konfessionslos: Konfirmandenunterricht, Kindergottesdienst und auch Kinderbibelwochen sind nicht Bestandteil der Offenen Jugendarbeit des StayIn. „Trotzdem sind wir ein Teil der Kirchengemeinde Hillentrup, denn diese stellt sehr großzügig den Jugendraum und auch Teile des Gemeindehauses zur Verfügung“, erläutert Tina Beyer für das Jugendgremium.

Offene Jugendarbeit kann überall stattfinden, wo sich Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 26 Jahren aufhalten. Das „Kidi-Meeting“ für Grundschüler findet in der Grundschule in Dörentrup statt, trotzdem können auch Kinder dorthin kommen, die nicht diese Schule besuchen. Beyer: „So ist das bei uns: Konfession, Hautfarbe, arm oder reich, das ist uns egal, die Hauptsache ist, dass unsere Besucherinnen und Besucher zwischen sechs und 26 Jahre alt sind und eine schöne Zeit haben.“

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Kindertreff = Kidi-Meeting

Jahrelang nannte sich der Kindertreff des StayIn „Kidi-Meeting“. Zu diesem Namen ist das Team mit Tina Beyer nun zurückgekehrt, weil er lustig klingt und einprägsam ist. Jeden Mittwoch treffen sich die Kinder von 14.30 bis 16 Uhr in der Grundschule Dörentrup West.

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Treffpunkt ist die OGS1, dort wird jeweils gestartet. Es gibt ein buntes, abwechslungsreiches Programm, von spielen über basteln bis backen ist alles dabei. Wenn das Wetter gut ist, geht es nach draußen. Also: wer zum „Kidi-Meeting“ kommt, sollte nicht die „Sonntags-Ausgeh-Kleidung“ tragen!

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Gold-, Diamant- und Gnadenkonfirmationen

Die Jubiläumskonfirmanden 2014

In einem Festgottesdienst wurden in der Hillentruper Kirche die Jubel-Konfirmationen „Gold“ (vor 50 Jahren eingesegnet), „Diamant“ (vor 60 Jahren) sowie die Gnadenkonfirmation (vor 70 Jahren) gefeiert. Gehalten wurde der Gottesdienst von Pfarrerin Elisabeth Hollmann-Plaßmeier und Pfarrer Stephan Schmidtpeter.

20 Silberkonfis haben sich viel zu erzählen

Die Silberkonfirmandinnen und Silberkonfirmanden der Jahrgänge 1988 und 1989 mit Pfarrer Stephan Schmidtpeter (links) und seinem Vorgänger Ralph Oberkrome. Die Silberkonfirmandinnen und Silberkonfirmanden der Jahrgänge 1988 und 1989 mit Pfarrer Stephan Schmidtpeter (links) und seinem Vorgänger Ralph Oberkrome.

„Da reicht es nicht, dass ich vierzig werden, jetzt kriege ich auch noch eine Einladung zur Silberkonfi!“ war einer der Gedanken, die ich im Vorfeld dieser Veranstaltung hatte. Aber eben nur einer, die anderen waren durchaus positiv und voller Vorfreude. Wie haben sich die anderen gemacht? Wer wird alles kommen? Wie wird der Gottesdienst? Ob wir wohl schönes Wetter haben? Und so weiter. Tatsächlich war dieser Tag ein Highlight des noch jungen Jahres.

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Ziemlich aufgeregt und erwartungsvoll hatten wir uns am Sonntagmorgen im Gemeindehaus versammelt. Eine eher kleine Runde von 20 Silberkonfis aus zwei Jahrgängen. Alle waren guter Laune, sehr schick angezogen, erwartungsvoll und voller Freude über das schöne Wetter.

In Zweierreihen ging es dann auch zur Kirche, wo wir feierlich eingezogen sind, angeführt vom Pastorendoppel Stephan Schmidtpeter und Ralph Oberkrome. Der Gottesdienst war dann auch sehr feierlich und lustig. Pfarrer Schmidtpeter hat uns in seiner Predigt die Vorzüge der Mitte des Lebens erläutert.

Augenzwinkern sprach er von den veränderten Haarfarben – passend zur Silberkonfi – und davon, dass sich die Einstellung zu Gott, zum Glauben und der Kirche im Laufe der Zeit verändert hat. Auch Ralph Oberkrome hat uns Mut gemacht, Gott nicht zu vergessen, sondern ihn in Momenten des Zweifels, der Trauer oder auch der Mutlosigkeit anzurufen.

Diese Erinnerung war wichtig: Gott ist da, immer. Wenn wir uns mit Familie oder Karriere überfordert fühlen, können wir uns an ihn wenden, das haben wir vor 25 und 26 Jahren auch schon mal gehört – aber nicht so richtig verstanden. Jetzt ist es klar, jetzt haben wir es verstanden. Im Anschluss an den Gottesdienst haben wir gemeinsam gegessen, alte Fotos angeschaut und viel gelacht. Diese Mode der 80er Jahre!

Fast den ganzen Nachmittag haben wir gemeinsam Erinnerungen ausgetauscht und uns auf den neuesten Stand gebracht. Die Silberkonfirmation ist eine tolle Tradition der Kirchengemeinde Hillentrup. Es ist schön, die „alten“ Leute mal wieder zu treffen und sich austauschen zu können.

Vielen Dank für diese tolle Möglichkeit. Vielen Dank auch an Anna Herrmann und Frau Winter für die nette Bewirtung, vielen Dank an den Kirchenvorstand für die Urkunden und die Blumen, vielen Dank an Bärbel Flakowski für die mühevolle Suche nach Adressen und das Verteilen der Einladungen.

Unser besonderer Dank gilt Stephan Schmidtpeter und Ralph Oberkrome, die einen entspannten und liebevollen Gottesdienst durchgeführt haben und noch den ganzen Tag bei uns waren. Sie haben den Tag unserer Silbernen Konfirmation zu einem Ereignis gemacht, an das wir uns sehr gerne immer wieder erinnern werden. Tina Beyer

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Geburtstagsparty: 20 Jahre StayIn

Eigentlich war es wie an einem ganz normalen Freitag. Um 18 Uhr fanden sich die Freundinnen und Freunde des StayIn vor der Kirche in Hillentrup zusammen, um gemeinsam etwas Freizeit zu verbringen. Und doch war alles anders. Viele der Menschen, die sich eingefunden hatten, waren keine Jugendlichen mehr, gehörten aber doch zum StayIn. Anlässlich des 20. Geburtstages des Jugendtreffs hatte sich Jung und Alt auf den Weg gemacht und dem StayIn die Ehre erwiesen, denn jeder, der in der Kirche war, fühlte sich dem Jugendtreff irgendwie verbunden.

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Die ganze Feierlichkeit begann mit einem Jugendgottesdienst zum Thema „Anker in der Zeit“. In einem Lied mit diesem Titel wird Jesus als Anker in der Zeit bezeichnet und genau dieser Titel passt auch sehr gut auf das StayIn, wie wir in der Vorbereitung herausgefunden haben.

Es war die Bemerkung einer Jugendlichen, die uns auf diese Tatsache brachte. „Was macht das StayIn eigentlich aus?“, hatte ich sie gefragt und sie antwortete, dass das StayIn immer da ist. Als Anlaufpunkt um sich dort aufzuhalten und Freunde zu treffen, aber auch um Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen zu können. In der Zeit der Pubertät, wenn alles im Umbruch ist, gibt es immer noch den Jugendtreff StayIn, in dem Jugendliche sein dürfen, wie sie sind. Eltern-, Lehrer-, Erzieherfreie Zone. Gott sei Dank!

Später im StayIn gab es noch Gelegenheit zum Essen und zum Begegnen. Viele Ehemalige der Jugendarbeit hatten sich eingefunden und es herrschte eine freudige Stimmung. Bevor alte Fotos (manche noch in schwarz/weiß) betrachtet und Erinnerungen aufgefrischt werden konnten, gab es noch einige Worte zu hören.

Begleiterinnen und Begleiter sowie Freundinnen und Freunde des StayIn haben die Bedeutung der Jugendarbeit in Hillentrup in Worte gefasst, die sehr berührend waren. Wir bedanken uns für die vielen warmen Worte. Es waren so viele, dass wir sie gar nicht zusammenfassen können. Aus den verschiedenen Perspektiven, aus denen die Rednerinnen und Redner auf die Jugendarbeit schauten, wurde klar, das Jugendarbeit besonders eins ist: Stärkung der jugendlichen Persönlichkeit.

Das haben wir unter dem Motto zusammengefasst: StayIn: Ein Ort zum Ich-sein. Vielen Dank für den tollen Abend an alle Besucherinnen und Besucher, Rednerinnen und Redner, an alle, die in der Vorbereitung tätig waren und ganz besonders an meine „StayIn-Familie“, das Jugendgremium. Jugendarbeit kostet viel und bringt – materiell gesehen – wenig ein. Aber soviel Geld Jugendarbeit auch kosten mag: Ihr seid es wert! Tina Beyer

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Bus für den StayIn in Betrieb genommen

Bei der Bulli-Übergabe: von links Heinz Jäger, Bürgermeister Friedrich Ehlert (Deppe Stiftung), Markus Sievers (Firma Hache), Pastor Stephan Schmidtpeter, Dipl. Pädagogin Tina Beyer, Kerstin Quentmeier (Lippische Landesbrandversicherungsanstalt) und Gabriele Wiemann (Sparkasse Lemgo) von links Heinz Jäger, Bürgermeister Friedrich Ehlert, Markus Sievers, Pastor Stephan Schmidtpeter, Dipl. Pädagogin Tina Beyer, Kerstin Quentmeier und Gabriele Wiemann.

Nach mehr als 14 Jahren war er einfach „fällig“: Der Zahn der Zeit hatte am Blechkleid des Gemeindebullis geknabbert (Rost), und auch die technische Sicherheitseinrichtungen waren unzureichend. Jetzt konnte ein „neues“ Fahrzeug angeschafft und in Betrieb genommen werden. Der Neue ist ein technisch gut ausgestatteter gebrauchter VW-Bulli.

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Der Kauf war möglich, weil die Dörentruper „Deppe-Stiftung“ und das Kreisjugendamt Fördermittel zur Verfügung stellten. Außerdem haben die Firma VW-Hache, die Sparkasse Lemgo und die Lippische Landesbrandversicherungsanstalt mit erheblichen Zuwendungen dazu beigetragen, dass die Kirchengemeinde den noch fehlenden Betrag stemmen konnte.

„Wir sind sehr froh, dass wir das Fahrzeug ersetzen konnten“, sagte Kirchenvorstandsvorsitzender Heinz Jäger bei der Übergabe des Fahrzeugs: „Das Fahrzeug rostete nicht nur – Sicherungseinrichtungen wie Airbag, ABS und Knautschzonen entsprachen nicht mehr dem Stand der Technik. Weil das Fahrzeug keine Abgasreinigung besaß, konnten die Umweltzonen, die in vielen Städten inzwischen eingerichtet wurden, nicht befahren werden.“

Als jetzt eine Rostreparatur mit Kosten in Höhe von ca. 2000 Euro anstand, entschloss sich der Kirchenvorstand, nach Alternativen zu suchen. Da die Kirchengemeinde lediglich die erforderlichen Pflichtrücklagen zur Verfügung hat, war es nicht möglich, den Kaufpreis für ein neues Fahrzeug aufzubringen, zumal bezüglich des Küsterhauses und der Kirche ein Investitionsrückstand besteht.

Andererseits wäre mit dem Wegfall des Bullis ein entscheidendes Angebot in der Jugendarbeit weggefallen. Außerdem nutzt die Kirchengemeinde das Fahrzeug auch für Kirchenbesucher und Gruppen. Diese Angebotseinschränkungen wollte der Kirchenvorstand nicht hinnehmen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bedankte sich die Kirchengemeinde bei den Förderern und Sponsoren, anschließend wurde das Fahrzeug „offiziell“ in Betrieb genommen.Heinz Jäger

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Das EC-Heim oder: Alles hat seine Zeit

Die Geschichte des Jugend- und Gemeinschaftshauses mitten in Dörentrup stand im Mittelpunkt einer Dia- und Bilderschau in der Paul-Gerhard-Kirche. Harald Nüllmeier erinnerte an diesem Abend an die Geschichte des Hauses und die Zeitumstände, die zum Bau der Einrichtung führten. Mehr…

In der Einführung zu dem Abend schrieb Nüllmeier: „Alles hat seine Zeit – dieses Wort des Alten Testaments aus dem Buch Prediger Salomo 3, V. 1, hat uns bewegt und auch zum Handeln veranlasst, als jetzt ab 2012 die Frage des Mehrgenerationenparkes in Dörentrup diskutiert und seitens der Gemeinde Dörentrup positiv entschieden wurde.

Und unser Jugend- und Gemeinschaftshaus, etwa 1954-1955 durch den EC Dörentrup und die Landeskirchliche Gemeinschaft praktisch in Eigenleistung errichtet, liegt genau im Zentrum Dörentrups. In Spork-Dörentrup erfolgte ab den Jahren 1946 eine Jugendarbeit, die dem Jugendbund für entschiedenes Christentum sich als Mitgliedsverein anschloss.

Die Gründungsversammlung war im Rittersaal von Schloss Wendlinghausen. Eine Paul-Gerhardt-Kirche in Spork war noch nicht in Sicht, wir saßen als Jugendliche in Privathäusern auf Treppen wie auf einer Hühnerleiter. Feiern erfolgten zu bestimmten Anlässen (Advent, Weihnachten) in Farmbeck, in Spork, in Dörentrup, in den dortigen Gasthäusern.

Deshalb dann die Idee, ein eigenes kleines Versammlungshaus zu errichten. Die EC-Jugendarbeit war seinerzeit die kirchliche Jugendarbeit vor Ort. „Alles hat seine Zeit“ steht auch über dieser Aussage. Und was habe ich aus diesem Zeitraum von über 60 Jahren alles in Erinnerung: Kindergottesdienst auf Kehmeiers Hof, Bibelstunde bei Familie Habericht in Spork, Freizeiten am Edersee, in der Jugendherberge auf Burg Sternberg, in Göttingen, St. Andreasberg, Rheinfahrt, Ostseefahrt. 14 Tage Evangelisation in Dörentrup und Lemgo, der EC-Chor jeden Abend präsent. EC Kassel, Jungscharzeltlager (vier Wochen) am Nettling in Hillentrup, EC Dörentrup Zeltlager in Horn beim EC-Landesverbandsheim OWL, nach dem Mauerbau in Berlin 1961 jahrelange Begegnungen in Ostberlin mit Christen von „drüben“ im Rahmen des EC- OWL.

Vor ca. 30 Jahren reduzierte sich diese unsere Arbeit sehr, weil viele EC-Mitglieder Abitur machten und deutschlandweit studierten. Nun haben wir Jugendarbeiten in Hillentrup und Spork. Aufgrund auch der Altersstruktur der Bibelstunde der Landeskirchliche Gemeinschaft haben wir das Angebot der Gemeinde Dörentrup akzeptiert, unser Haus Mühlenstraße 5 an die Gemeinde Dörentrup zu verkaufen.

Das ist inzwischen Ende 2013 geschehen, und wir freuen uns, dass wir in der Paul-Gerhardt-Kirche in Spork mit unserem Bibelgesprächkreis aufgenommen sind. Wir sind ja keine Unbekannten, denn unsere jahrzehntelange Mitarbeit sowohl in der KiG Hillentrup und Spork-Wendlinghausen dürfte hinlänglich bekannt sein.“ Harald Nüllmeier

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